Betriebsrente

Hinweispflichten

Die Berechnung der Betriebsrente erfolgt unter anderem aufgrund der in Ihrem Rentenantrag gemachten Angaben. Wenn zukünftig Lebensumstände eintreten, die sich möglicherweise auf die Betriebsrentenhöhe auswirken können, müssen diese bei der Zusatzversorgungskasse angezeigt werden.

 

Betriebsrentenberechtigte sind verpflichtet, der Kasse eine Verlegung ihres Wohnsitzes oder

dauernden Aufenthalts sowie jede Änderung von Verhältnissen, die ihren Anspruch dem Grunde oder der Höhe nach berühren können, unverzüglich schriftlich mitzuteilen.

 

Insbesondere sind mitzuteilen:

 

Die Versagung der Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung,

 

die Beendigung der Rentenzahlung aus der gesetzlichen Rentenversicherung,

 

der Bezug von Arbeitsentgelt, Arbeitseinkommen, Mutterschaftsgeld, Übergangsgeld, Kurzarbeitergeld,

  Winterausfallgeld, Arbeitslosengeld, Insolvenzgeld ,Krankengeld, Versorgungskrankengeld,

  Unterhaltsgeld und Verletztengeld,

 

die Änderung der Rentenart in der gesetzlichen Rentenversicherung,

 

der Wegfall der Berufsunfähigkeit oder der Erwerbsminderung und die Änderung von

  voller in teilweise oder von teilweiser in volle Erwerbsminderung

 

die Änderung der Höhe der Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung wegen

  Hinzuverdienstes,

 

bei Leistungen aus der freiwilligen Versicherung unter Inanspruchnahme der

  staatlichen Förderung nach §§10a, 79ff.EStG (Riester-Rente) der Wegfall der

  unbeschränkten Steuerpflicht.

 

 

Zusätzliche Anzeigepflichten beim Bezug einer Witwen/Witwerrente:

 

eine erneute Eheschließung.

 

 

Zusätzliche Anzeigepflichten beim Bezug einer Waisenrente:

 

die Beendigung bzw. Unterbrechung (z.B. wegen der Erfüllung der gesetzlichen Wehr oder 

  Zivildienstpflicht), der Schul – oder Berufsausbildung oder eines freiwilligen

  sozialen oder ökologischen Jahres oder der Wegfall der Unterhaltsbedürftigkeit von

  Waisen, wenn das 18. Lebensjahr vollendet ist.

 

 

Die kompletten Anzeigepflichten entnehmen Sie bitte § 48 unserer Satzung.

 

Zuviel gezahlte Leistungen können von uns zurückgefordert oder mit

zukünftigen Leistungen verrechnet werden (§ 47 Abs.4 der Satzung).